SpeedyPC Data Recovery Service – Datenrettung in Ulm
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Partnerprogramm: IT-Dienstleister & Fachhändler erweitern ihr Angebot um professionelle Datenrettung – mit unserem Labor im Hintergrund.

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PC startet nicht · Laptop startet nicht · Daten retten

PC oder Laptop lässt sich nicht starten – Ursachen und Datenrettung

Wenn ein PC oder Laptop nicht mehr hochfährt, sind die Dateien in vielen Fällen weiterhin vorhanden. Häufig liegt die Ursache an Stromversorgung, Mainboard, Display, Arbeitsspeicher, Betriebssystem oder Bootstruktur – und nicht zwingend am Datenträger selbst.

Entscheidend ist, vor einer Reparatur zu klären, ob HDD oder SSD technisch stabil sind. Bei wichtigen Daten sollte die Sicherung immer vor Zurücksetzen, Neuinstallation oder automatischen Reparaturversuchen erfolgen.

Eigenes Datenrettungslabor in Illertissen bei Ulm · Persönliche Abgabe ohne Termin · Bundesweite Einsendung möglich

Reparatur oder Datenrettung Wir trennen Gerätefehler und Datenträgerfehler sauber voneinander.
HDD und SSD Diagnose von logischen, elektronischen, Firmware- und mechanischen Schäden.
Schonendes Imaging Instabile Datenträger werden sektorweise auf ein Arbeitsmedium gesichert.
Seit 2002 Persönliche Betreuung für private und geschäftliche Daten.

Wichtig: Klackert, schleift oder piept eine Festplatte, muss der Computer sofort ausgeschaltet werden. Das Laufwerk nicht in einem anderen Gerät testen und keine Recovery-Software starten.

Zuerst unterscheiden: Computerreparatur oder Datenrettung?

Ein nicht startender Computer ist nicht automatisch ein Datenrettungsfall. Viele Fehler verhindern lediglich den Start des Geräts, obwohl der eingebaute Speicher technisch gesund und vollständig lesbar ist. In diesem Fall kann eine normale Reparatur oder kontrollierte Datenübertragung ausreichen.

Ist die HDD oder SSD selbst beschädigt, instabil oder nicht mehr korrekt ansprechbar, sollte dagegen zuerst ein vollständiges beziehungsweise möglichst umfangreiches Abbild erstellt werden. Reparaturen am Betriebssystem oder Dateisystem dürfen dann nicht am Originaldatenträger erfolgen.

Gerätefehler bei intaktem Datenträger

Netzteil, Akku, Mainboard, Arbeitsspeicher, Grafik, Display, Tastatur oder Betriebssystem können den Start verhindern. Ist der Speicher gesund, lassen sich die Daten häufig direkt sichern oder nach der Computerreparatur wieder verwenden.

Defekte oder instabile HDD beziehungsweise SSD

Klackern, Sturzschaden, starke Verzögerungen, fehlerhafte Erkennung, falsche Kapazität, Controller- oder Firmwareprobleme sprechen für einen echten Datenrettungsfall. Dann wird der Datenträger zuerst stabilisiert und sektorweise ausgelesen.

Typische Fehlerbilder, wenn PC oder Laptop nicht startet

Das genaue Verhalten beim Einschalten liefert erste Hinweise. Eine sichere Diagnose ist daraus allein jedoch nicht möglich.

Keine Reaktion

Keine LED, kein Lüfter und kein Geräusch sprechen häufig für Netzteil, Akku, Strombuchse, Einschalter oder Mainboard. Die Daten auf HDD oder SSD können trotzdem vollständig vorhanden sein.

Lüfter läuft, Bildschirm bleibt schwarz

Arbeitsspeicher, Grafik, Display, Displaykabel, BIOS oder Mainboard können betroffen sein. Das Laufwerk ist nicht automatisch defekt.

Windows-Bootschleife

Windows startet immer wieder neu, zeigt einen Bluescreen oder bleibt beim Logo stehen. Ursachen reichen von Update- und Treiberfehlern bis zu Lesefehlern des Datenträgers.

„No bootable device“

Der Computer findet kein startfähiges System. Möglich sind beschädigte Bootdaten, veränderte BIOS-Einstellungen, ein nicht erkanntes Laufwerk oder ein Defekt von HDD beziehungsweise SSD.

Festplatte klackert

Das deutet häufig auf schwache oder defekte Schreib-/Leseköpfe, Servicebereichsprobleme oder einen Headcrash hin. Sofort ausschalten und nicht erneut starten.

SSD wird nicht erkannt

Controller, Firmware, Stromversorgung, NAND-Speicher oder verlötete Komponenten können betroffen sein. Wiederholtes Ein- und Ausschalten bringt meist keinen Vorteil.

Computer startet extrem langsam

Bleibt das System minutenlang hängen, reagiert nur verzögert oder friert beim Öffnen von Dateien ein, kann ein instabiler Datenträger die Ursache sein.

Automatische Reparatur startet ständig

Windows erkennt Startprobleme und versucht Veränderungen am System. Bei wichtigen Daten sollte vor weiteren Reparaturschritten zuerst eine Sicherung erfolgen.

BitLocker-Wiederherstellung erscheint

Nach Hardware- oder BIOS-Änderungen kann Windows den Wiederherstellungsschlüssel verlangen. Ohne passenden Schlüssel bleiben verschlüsselte Daten unzugänglich.

Was Sie noch sicher prüfen können

Die folgenden Kontrollen verändern keine Daten und belasten den Datenträger nicht zusätzlich. Sobald ungewöhnliche Geräusche, ein Sturzschaden oder deutlich instabiles Verhalten vorliegen, sollte der Computer jedoch ausgeschaltet bleiben.

Risikoarme äußere Prüfungen

  • Steckdose, Netzteil und äußerlich sichtbare Kabel kontrollieren.
  • Bei einem Desktop-PC Monitor und Bildschirmkabel prüfen.
  • USB-Sticks, externe Festplatten und Speicherkarten entfernen.
  • Notieren, welche Meldung auf dem Bildschirm erscheint.
  • Bei Geräuschen, Sturz oder Flüssigkeit sofort ausschalten.

Bei wichtigen Daten vermeiden

  • Kein „PC zurücksetzen“ und keine Windows-Neuinstallation.
  • Keine Formatierung, Initialisierung oder Datenträgerreparatur.
  • Kein CHKDSK und keine Recovery-Software am Original.
  • Klackernde HDD nicht an einem anderen Computer testen.
  • Keine BIOS- oder Firmware-Updates auf Verdacht durchführen.

Reparatur erst nach Datensicherung: Wenn die Daten wichtiger sind als die kurzfristige Funktion des Computers, sollte zuerst der Zustand des Datenträgers geklärt werden. Anschließend kann das Gerät ohne unnötiges Risiko repariert oder neu installiert werden.

So retten wir Daten von einem nicht startenden Computer

Zunächst wird festgestellt, ob der Fehler im Computer, im Betriebssystem oder im Datenträger liegt. Die weitere Vorgehensweise richtet sich ausschließlich nach diesem Befund.

1

Fehler eingrenzen

Stromversorgung, Mainboard, HDD, SSD, Firmware, Dateisystem und Verschlüsselung werden voneinander abgegrenzt.

2

Datenträger prüfen

Erkennung, Kapazität, SMART-Zustand, Lesestabilität und elektrische Auffälligkeiten werden kontrolliert.

3

Zugriff stabilisieren

Je nach Schaden werden Firmware, Elektronik oder mechanische Komponenten gezielt bearbeitet.

4

Sektorweise sichern

Instabile Datenträger werden mit angepassten Timeouts und Prioritäten auf ein Arbeitsmedium ausgelesen.

5

Dateisystem rekonstruieren

Partitionen, Ordnerstrukturen und Dateien werden ausschließlich aus dem erstellten Image ausgewertet.

6

Daten prüfen

Der rekonstruierte Datenbestand wird kontrolliert und für die Übergabe vorbereitet.

7

Ergebnis abstimmen

Sie erhalten eine Einschätzung zum verfügbaren Datenbestand und zur weiteren Vorgehensweise.

8

Übergabe

Gerettete Daten werden auf einem separaten Zieldatenträger bereitgestellt.

BitLocker, Geräteverschlüsselung und fest verlöteter Speicher

Bei modernen Windows-PCs und Notebooks ist die System-SSD häufig verschlüsselt. BitLocker beziehungsweise die Windows-Geräteverschlüsselung schützt die Daten kryptografisch. Eine technisch erfolgreiche Reparatur oder ein vollständiges Image allein genügt dann nicht: Für den Zugriff wird zusätzlich der passende Wiederherstellungsschlüssel benötigt.

Der BitLocker-Schlüssel kann unter anderem im verwendeten Microsoft-Konto, in einem Firmenkonto, in Active Directory, Entra ID oder in ausgedruckten beziehungsweise gespeicherten Unterlagen hinterlegt sein. Deshalb sollten Gerät, Netzteil und vorhandene Zugangsdaten möglichst gemeinsam eingereicht werden.

Verlötete SSD, eMMC oder UFS: Bei vielen sehr flachen Notebooks und Tablets lässt sich der Speicher nicht einfach ausbauen. Außerdem sind Daten häufig an Controller, Mainboard und Verschlüsselung gekoppelt. In solchen Fällen kann eine Reparatur der Originalelektronik notwendig sein, damit das Gerät die Daten wieder selbst entschlüsselt.

Was kostet die Datenrettung bei einem nicht startenden PC oder Laptop?

Der Preis richtet sich nicht nach dem Computergehäuse, sondern nach dem eingebauten Datenträger, dem tatsächlichen Schaden und dem erforderlichen Aufwand. Ist der Datenträger technisch gesund, kann eine normale Datenübertragung oder Computerreparatur günstiger sein als eine Datenrettung.

HDD-Datenrettung

Logischer Fehler 150 bis 450 €

Beschädigte Bootstruktur, Dateisystemfehler oder gelöschte Daten bei technisch stabiler Festplatte.

Firmware oder Elektronik 450 bis 950 €

Servicebereich, PCB, Elektronik, Lötarbeiten oder stark instabiles Laufwerk.

Mechanischer Schaden 800 bis 2.400 €

Defekte Köpfe, Headcrash, Sturzschaden, Spenderteile und Reinraumarbeit.

SSD-Datenrettung

SSD-Datenrettung nach Befund 400 bis 2.400 €

Logische Fehler, Controller- und Firmwareprobleme, Elektronikschäden, NAND-Auswertung oder Arbeiten an verlöteten Speichern.

Wovon der Preis abhängt

Controller, Verschlüsselung, Kapazität, Bauform, verlöteter Speicher, benötigte Lötarbeiten und Zustand der NAND-Speicher.

Wichtig bei Verschlüsselung

BitLocker- oder Geräteverschlüsselung kann den Wiederherstellungsschlüssel beziehungsweise die funktionsfähige Originalhardware erfordern.

Ersteinschätzung und Analyse: Die einfache Ersteinschätzung ist kostenfrei und dient der ersten Orientierung. Für einen belastbaren technischen Kostenrahmen ist die erweiterte Analyse erforderlich. Sie kostet bei privaten HDDs 150 €, bei SSDs und Flash-Speichern 200 €, bei bereits geöffneten Festplatten 350 € und bei Firmenkunden mit priorisierter Bearbeitung ab 250 €. Bei Beauftragung wird die Analyse vollständig auf die Datenrettung angerechnet.

Keine Daten – keine Datenrettungskosten: Können keine Daten gerettet werden, entstehen keine Kosten für die eigentliche Datenrettung. Eine beauftragte erweiterte Analyse, Rückversand, Zieldatenträger und ausdrücklich vereinbarte Zusatzleistungen bleiben davon ausgenommen. Alle Einzelheiten finden Sie auf unserer Seite Datenrettung Kosten und Preise.

Häufige Fragen, wenn PC oder Laptop nicht startet

Sind meine Daten verloren, wenn der Computer nicht mehr startet?

Meist nicht. Häufig sind Netzteil, Mainboard, Display, Arbeitsspeicher, Betriebssystem oder Bootstruktur betroffen, während die Daten auf HDD oder SSD weiterhin vorhanden sind. Wichtig ist, vor Reparatur, Zurücksetzen oder Neuinstallation zuerst den Datenträger zu prüfen.

Handelt es sich um eine Computerreparatur oder eine Datenrettung?

Ist der Datenträger technisch gesund und nur der Computer defekt, reicht häufig eine normale Reparatur oder Datenübertragung. Ist HDD oder SSD selbst beschädigt, instabil oder nicht mehr ansprechbar, sollte der Datenträger zuerst professionell gesichert werden.

Soll ich Windows-Starthilfe oder „PC zurücksetzen“ ausführen?

Bei wichtigen Daten besser nicht. Starthilfe, Zurücksetzen, Neuinstallation, Formatierung oder CHKDSK können Dateisystem und Daten verändern. Die Datensicherung sollte vor solchen Maßnahmen erfolgen.

Die Festplatte klackert, piept oder schleift – was soll ich tun?

Den Computer sofort ausschalten und nicht erneut starten. Solche Geräusche deuten häufig auf einen mechanischen Festplattenschaden hin. Weitere Startversuche können Schreib-/Leseköpfe und Datenoberfläche zusätzlich beschädigen.

Was bedeutet „No bootable device“ oder „Boot device not found“?

Der Computer findet kein startfähiges Betriebssystem. Ursache können beschädigte Bootdaten, eine veränderte BIOS-Konfiguration, ein nicht erkanntes Laufwerk oder ein Defekt von HDD beziehungsweise SSD sein. Bei wichtigen Daten nicht initialisieren, formatieren oder neu installieren.

Kann ich HDD oder SSD ausbauen und an einem anderen Computer anschließen?

Bei einem technisch gesunden Laufwerk ist das grundsätzlich möglich. Bei Geräuschen, Sturzschaden, extremer Langsamkeit, instabiler Erkennung, BitLocker oder verlötetem Speicher sollte darauf verzichtet werden. Weitere Versuche können den Zustand verschlechtern oder die Entschlüsselung erschweren.

Was kostet die Datenrettung bei einem nicht startenden Computer?

Bei HDDs liegen logische Fehler meist zwischen 150 und 450 €, Firmware- oder Elektronikschäden zwischen 450 und 950 € und mechanische Schäden zwischen 800 und 2.400 €. SSD-Datenrettungen liegen abhängig vom Schaden zwischen 400 und 2.400 €.

Können Daten trotz BitLocker oder verlötetem Speicher gerettet werden?

Das hängt vom Schaden und den vorhandenen Entschlüsselungsinformationen ab. Bei BitLocker wird in der Regel der Wiederherstellungsschlüssel benötigt. Bei fest verlöteten SSD-, eMMC- oder UFS-Speichern kann eine Reparatur der Originalelektronik erforderlich sein, damit das Gerät die verschlüsselten Daten wieder entschlüsseln kann.

PC startet nicht und die Daten sind wichtig?

Zuerst Daten sichern, danach reparieren. So vermeiden Sie unnötige Veränderungen oder Überschreibungen.

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