SpeedyPC Data Recovery Service – Datenrettung in Ulm
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Datenbeschädigung · RAW · defekte Dateien

Datenbeschädigung – beschädigte Dateien und Dateisysteme retten

Beschädigte Dateien, RAW-Dateisysteme, leere Ordner oder Formatierungsaufforderungen bedeuten nicht automatisch, dass die Daten verloren sind. Wichtig ist, vor jeder Reparatur zuerst den technischen Zustand zu sichern.

Montag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr · Abgabe ohne Termin · Bundesweite Einsendung möglich

RAW und DateisystemfehlerNTFS, exFAT, FAT, HFS+, APFS und weitere
Defekte DateienFotos, Videos, Dokumente und Datenbanken
Hardware mitprüfenDefekte Sektoren, NAND und Controller
Arbeit auf ImageOriginal möglichst nicht verändern

Wichtig: CHKDSK und automatische Reparaturen können beschädigte Strukturen verändern oder Fragmente als „verloren“ entfernen. Bei wichtigen Daten zuerst ein Image erstellen.

Woran Sie Datenbeschädigung erkennen

Dateien öffnen nicht

Fehlermeldungen, leerer Inhalt oder beschädigte Dateiköpfe.

RAW-Dateisystem

Das ursprüngliche Dateisystem wird nicht mehr korrekt erkannt.

Formatierungsaufforderung

Windows oder macOS erkennt die Struktur nicht mehr.

Ordner leer oder verschwunden

Speicherplatz ist belegt, aber Verzeichnisse fehlen.

Fotos und Videos beschädigt

Farbbalken, halbe Bilder, Abspielabbrüche oder fehlende Frames.

Explorer friert ein

Häufig Hinweis auf defekte Sektoren oder instabile Speicherbereiche.

Häufige Ursachen

Logische Dateisystemfehler

Absturz, unsicheres Entfernen, Stromausfall, fehlerhafte Updates oder beschädigte Metadaten.

Defekte Sektoren auf HDD

Schwache Köpfe oder Oberflächenprobleme können Dateien teilweise unlesbar machen.

SSD-, NAND- oder Controllerfehler

Instabile Flash-Zellen und Controllerprobleme können Datenblöcke verfälschen oder unzugänglich machen.

Überschreibung oder falsche Reparatur

Neuformatierung, CHKDSK oder weitere Nutzung können ursprüngliche Strukturen überschreiben.

Was Sie jetzt tun sollten

Richtig handeln

  • Datenträger nicht weiter beschreiben.
  • Bei Hängern oder Geräuschen ausschalten.
  • Vor Reparatur ein Image erstellen lassen.
  • Fehlermeldungen und Verlauf notieren.

Unbedingt vermeiden

  • Keine Formatierung bestätigen.
  • Kein CHKDSK auf Verdacht.
  • Keine automatische Datenträgerreparatur.
  • Keine neuen Dateien speichern.

So bearbeiten wir Datenbeschädigungen

1

Analyse

Hardwarezustand, Dateisystem und Verschlüsselung werden geprüft.

2

Imaging

Lesbare Bereiche werden sektorweise oder als Rohdaten gesichert.

3

Rekonstruktion

Partitionen, Ordnerstrukturen und Dateieinträge werden neu aufgebaut.

4

Dateiprüfung

Gefundene Dateien werden auf technische Verwendbarkeit geprüft.

Was kann bei beschädigten Dateien wiederhergestellt werden?

Je nach Schaden lassen sich vollständige Dateien, Teilbereiche oder nur Rohdatenfragmente rekonstruieren. Bei Fotos und Videos können beschädigte Container oder Header repariert werden. Fehlen jedoch zentrale Nutzdaten oder wurden Bereiche überschrieben, bleiben Dateien unvollständig.

Keine falschen Versprechen: Ein sichtbarer Dateiname bedeutet nicht automatisch, dass der gesamte Dateiinhalt intakt ist. Entscheidend ist die Prüfung der tatsächlichen Datenblöcke.

Kosten

Bei technisch stabilen Datenträgern handelt es sich häufig um logische Fälle. Liegt zusätzlich ein Hardwaredefekt vor, gelten die Preisrahmen für HDD, SSD oder Flash-Speicher.

Logischer HDD-Fall

150 bis 450 €

SSD-Datenrettung

400 bis 2.400 €

USB- und SD-Flash

150 bis 950 €, Monolith 500 bis 2.000 €

Ersteinschätzung und Analyse: Die einfache Ersteinschätzung ist kostenfrei und dient der ersten Orientierung. Für einen belastbaren technischen Kostenrahmen ist die erweiterte Analyse erforderlich. Sie kostet bei privaten HDDs 150 €, bei SSDs und Flash-Speichern 200 €, bei bereits geöffneten Festplatten 350 € und bei Firmenkunden mit priorisierter Bearbeitung ab 250 €. Bei Beauftragung wird die Analyse vollständig auf die Datenrettung angerechnet.

Häufige Fragen zu Datenbeschädigungen

Mein Laufwerk verlangt Formatierung – soll ich zustimmen?

Nein, solange Daten wichtig sind. Die Inhalte können noch vorhanden sein, obwohl das Dateisystem beschädigt ist.

Soll ich CHKDSK ausführen?

Bei wichtigen Daten besser nicht. CHKDSK verändert Dateisystemstrukturen und kann Fragmente entfernen oder umorganisieren.

Können beschädigte Fotos repariert werden?

Je nach Schaden können Header, Container oder Teilbereiche rekonstruiert werden. Überschriebene Bilddaten lassen sich nicht zurückholen.

Können beschädigte Videos repariert werden?

Häufig lassen sich Containerstrukturen und Indexdaten rekonstruieren. Fehlen Videoframes oder wurden Bereiche überschrieben, bleiben Lücken.

Kann Datenbeschädigung auf Hardwaredefekte hindeuten?

Ja. Wiederkehrende Fehler, langsame Zugriffe, CRC-Fehler oder Hänger sprechen häufig für defekte Sektoren, schwache Köpfe oder instabile NAND-Bereiche.

Warum sollte zuerst ein Image erstellt werden?

Damit Reparatur- und Rekonstruktionsversuche nicht am Originaldatenträger stattfinden und ein instabiler Zustand nicht weiter verschlechtert wird.

Was kostet die Wiederherstellung?

Logische HDD-Fälle liegen meist zwischen 150 und 450 €. SSD-Fälle zwischen 400 und 2.400 €. USB- und SD-Fälle häufig zwischen 150 und 950 €.

Was passiert, wenn keine Daten gerettet werden können?

Dann entstehen keine Kosten für die eigentliche Datenrettung. Eine beauftragte erweiterte Analyse, Rückversand und Zieldatenträger bleiben davon ausgenommen.

Dateien beschädigt oder Laufwerk zeigt RAW?

Erst sichern, dann reparieren.